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Schöne Orte in Köln für einen Spaziergang

In dieser schwierigen Zeit, ist es für uns alle besonders wichtig, einen klaren Kopf zu bewahren. Wir müssen uns alternative Beschäftigungen suchen, mit denen wir andere schützen und die Verbreitung des Virus’ eindämmen. Trotzdem wollen wir noch Spaß haben und an die frische Luft gehen - denn unsere körperliche sowie auch unsere geistige Gesundheit sind in der Corona-Krise ganz besonders wichtig. Wir möchten euch deshalb zu Beginn des “Lockdown light” einige schöne Orte für einen Spaziergang in Köln vorstellen. Diese Orte könnt ihr dann ideal mit euren Mitbewohnern, der Familie oder einem Freund/ einer Freundin besuchen - solange ihr nicht 2 Haushalte und 10 Personen überschreitet. Sonst kann aber auch ein Spaziergang alleine sehr wohltuend und befreiend für den Geist sein - wir sprechen da aus eigener Erfahrung 😉

Rheinspaziergang

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(Ausblick von den Poller Wiesen)
© Ruf-der-Ferne.com

Ein Spaziergang am Rhein geht immer. Doch was die Strecken angeht - gibt es unzählige Möglichkeiten, weshalb es einem manchmal schwer fallen kann, sich für eine Route zu entscheiden. Genau deshalb haben wir für euch eine Strecke herausgesucht, die uns besonders gut gefällt. Diese Strecke befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite vom Dom, nämlich in Deutz. Man nennt diese Seite auch “Schäl Sick” (schlechte oder falsche Seite) - wir jedoch finden, der Ausblick, welchen man von dort aus genießen kann, ist alles andere als “Schäl”. Lasst euch davon gerne selbst einmal überzeugen! Am besten startet ihr im Rheinpark, welchen ihr ideal zu Fuß vom Deutzer Bahnhof in circa 10 Minuten oder vom Bahnhof aus mit der Buslinie 150 Richtung Bahnhof Mülheim erreicht. Von dort aus habt ihr schon einen wundervollen Blick auf den Kölner Dom und die Rheinbrücken. Nun lauft ihr weiter entlang am Hauptsitz des RTL-Konzerns, welcher direkt am Kennedy-Ufer liegt. Von dort aus gelangt ihr auch zu den beliebten Kölner Wahrzeichen, der Hohenzollernbrücke, welche auch Liebesbrücke genannt wird, da sie rundherum mit Liebesschlössern verziert ist. Außerdem kommt ihr auf der Strecke auch an dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I vorbei, welches sich direkt am Fuß der Hohenzollernbrücke befindet. Von hieraus lauft ihr entlang am Rheinboulevard, über die Rheintreppen und gelangt schließlich zur Deutzer Werft und dem Hafen - von dort könnt ihr einen schönen Ausblick auf die gegenüberliegenden Kranhäuser genießen. Genau dort liegt letztlich auch die Deutzer Drehbrücke - welche ein weiteres historisches Wahrzeichen Kölns ist, und bereits im Jahr 1908 erbaut wurde. Von dieser erreicht ihr auch das Ufer der Poller Wiesen, womit ihr euer Ziel erreicht habt. Dann könnt ihr Rast machen und dabei den Ausblick genießen oder ein Picknick machen. Der gesamte Weg vom Rheinpark bis zu den Poller Wiesen erstreckt sich über einen Weg von rund 3 Kilometern und dauert bei normalem Gang um die 40 Minuten.

Fühlinger See

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© Sandra W., Wikimedia Commons

Der Fühlinger See ist vielen auch als Veranstaltungsort für Konzerte oder das alljährlich stattfindende Reggae-Musikfestival “Summerjam” bekannt. Oder vielleicht auch durch die Regattastrecke für Ruder- oder Kanusport und die Triathlon-Strecke. In jedem Fall eignet sich der See ideal für lange, ausgiebige Spaziergänge und zum abschalten. Dazu kann man die Stille der Natur und einen wundervollen Ausblick genießen. Wir haben für euch eine Übersicht erstellt, wie ihr am besten dorthin gelangt: Wenn ihr vom Kölner Hauptbahnhof kommt, müsst ihr mit der S-Bahn Richtung Köln-Chorweiler fahren und von dort sind es mit dem Bus noch vier Haltestellen bis zum Stop Köln Seeberg - von dort sind es zu Fuß noch circa 15 Minuten bis zum Ziel. Der Weg mit Bus und Bahn bis zum See dauert vom Hauptbahnhof aus mit Fußweg knapp 40 Minuten. Mit dem Auto dauert es circa 20 Minuten. Der See ist zwar nicht ganz zentral und der Weg dauert ein bisschen länger, jedoch sind wir der Meinung, es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn ihr einmal am Fühlinger See seid, werdet ihr super abschalten können und die Natur genießen. Der See ist von Wäldern mit weitläufigen Fußwegen umgeben. Unser Highlight ist der Weg rund um den See, der sich für Spaziergänge bestens eignet. Außerdem ist um diese Jahreszeit meist wenig los und ihr müsst euch keine Sorgen machen, auf allzu viele Menschen zu treffen. Ideal also für einen ausgiebigen “Lockdown-Spaziergang”.

Königsforst

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© Mario Bezani, Wikimedia Commons

Für besonders ausgiebige, lange Spaziergänge, lohnt sich ein Ausflug zum Königsforst. Dieser gilt mit seinen 2519 Hektar Fläche als größter, zusammenhängender Wald Kölns. Geographisch gesehen liegt er genau zwischen Köln und Bergisch Gladbach. Der Königsforst enthält außerdem verschiedene Vogel- und Naturschutzgebiete. Wer sich einmal hier wiederfindet kann pure Natur erleben und die Nähe zu der Millionenmetropole Köln schnell vergessen. Der Königsforst ist ein Rückzugsort für jeden Naturliebhaber. Hier kann man außerdem einiges entdecken wie beispielsweisen den 212 Meter hohen Tütberg oder das Wassertretbecken, welches durch den Namensgeber der Kneipp-Medizin, Sebastian Kneipp, bereits im 19. Jahrhundert für Wasserkuren genutzt wurde. Mit etwas Glück kann man außerdem unter anderem seltene Tierarten antreffen, die hier zu Hause sind. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Möglichkeiten zum entspannen oder für kurze oder längere Wanderpausen. Ebenfalls kann man hier einiges über die Flora und Fauna des Waldes erfahren - denn an den Wegen sind zahlreiche Schilder mit interessanten Informationen aufgestellt.

Das waren drei unserer liebsten Wander- und Spazierrouten in und um Köln. Wir denken, dass hier für jeden etwas dabei ist - ob ihr zentral entlang des Deutzer Rheinufers spazieren gehen möchtet, etwas weiter außerhalb aber immer noch gut erreichbar am wunderschönen Fühlinger See, oder fernab des Großstadt-Trubels in den tiefsten Wäldern des Königsforstes. Nun wünschen wir euch viel Spaß beim Spazieren und Genießen der Natur.

Bleibt gesund und schaut am kommenden Montag gerne wieder für einen neuen Artikel mit weiteren Beschäftigungen für die “Lockdown-Zeit” vorbei.

Caro von DynAmaze